Computergestützte Fußdruckmessung dynamisch (im Laufen)

Durch die computergestützte Fußanalyse können Fehlbelastungen rechtzeitig und exakt festgestellt werden. Fehlbelastungen können auch in anderen Körperregionen Schmerzen entstehen lassen. Häufig haben Betroffene Schmerzen am Knie, an der Hüfte oder der Wirbelsäule.

Sie laufen in unserer Praxis über eine Druckmessplattform. Drucksensoren übertragen die Werte auf einen Computer. Die Kraft und Druckverteilung beim Laufen liefert Informationen über den Aufbau und die Funktion des Fußes. Somit können Fußdeformationen und Fußfehlfunktionen exakt festgestellt werden und eine optimale orthopädische Versorgung durch die Vorordnung von Maßeinlagen und orthopädischem Schuhwerk bei der Arbeit, im Sport und in der Freizeit gewährleistet werden. So können Fuß- und Haltungsschäden sowie Fehlbelastungen vorgebeugt und therapiert werden.

Die hier beschriebene Behandlungsmethode ist eine moderne komplementärmedizinische Untersuchungsform. Sie gehört (noch) nicht zu den von der Schulmedizin allgemein anerkannten Diagnosemethoden. Deshalb werden die Kosten in der Regel nicht von den gesetzlichen Krankenkassen übernommen.

Ein Film dazu auf TV-Wartezimmer

Säuglingshüfte Vorsorge – Ultraschall

Die Ultraschall-Untersuchung bzw. Sonographie der Säuglingshüfte dient zur Erkennung und Behandlungskontrolle der angeborenen Hüftdysplasie bzw. ausgekugelten oder zu “schmalen” Hüfte. Sie soll der Gefahr der Gehbehinderung bzw. des Hinkens und des frühzeitigem Gelenkverschleiß oder der Arthrose vorbeugen.

Sie kann je nach Schwangerschafts- und Geburtsverlauf (z.B. nach Beckenendlage) schon am ersten Lebenstag bzw. in der 1. Lebenswoche durchgeführt werden. Gesetzlich vorgeschrieben ist diese Untersuchung im Rahmen der  U3 zwischen der 4. und 6. Lebenswoche.

Die Untersuchung dauert nur wenige Minuten und erfolgt dankt Untraschall ohne Röntgen- bzw. Gamma-Strahlung. Im Anschluß wird ein standardisiertes Protokoll in den Unterlagen ausgefüllt bzw. für den Kinderarzt gedruckt.

Weiterführende Informationen:
Ein Film dazu auf TV-Wartezimmer

Artikel in “Baby und Familie”

Broschüre der Kassenärztlichen Bundesvereinigung

Osteoporosemessung (Densitometrie DXA) – Knochendichtemessung

Als Knochendichtemessung (Osteodensitometrie) bezeichnet man medizinisch-technische Verfahren zur Bestimmung der Dichte bzw. des Kalksalzgehaltes des Knochens. Sie dient als Vorsorgeuntersuchung zur Feststellung einer Osteoporose („Knochenschwund“). Die Osteoporose ist eine häufige Erkrankung der Knochen, bei der der Kalksalzgehalt der Knochen krankhaft vermindert ist. Dadurch steigt die Gefahr von Knochenbrüchen, Wirbelsäulenverkrümmungen und Schmerzen stark an.

Die Knochendichte nimmt im Laufe des Lebens bei jedem Menschen ab. Dies ist ein normal. Jedoch kann die Knochendichte bei Männern und Frauen krankhaft abnehmen. Insbesondere beim Vorliegen von Risikofaktoren wie Diabetes, Rauchen, Untergewicht, Immobilität, Herzinsuffizienz, Kortisoneinnahme, Rheuma,  M. Bechterew. Insbesondere bei Frauen in den Wechseljahren nimmt die Knochendichte deutlich schneller ab.

Vor allem wenn weitere Risikofaktoren bestehen, sollten Sie mit Hilfe einer Knochendichtemessung Ihr persönliches Risiko ermitteln, an einer Osteoporose zu erkranken. Ist die Knochendichte zu niedrig, kann man frühzeitig mit verschiedenen Maßnahmen gegensteuern und die Komplikationen mindern.

Untersuchungsmöglichkeiten

Es gibt verschiedene Untersuchungsverfahren zur Knochendichtemessung. Eines der anerkanntesten Verfahren ist eine spezielle Röntgenuntersuchung, das sogenannten DXA-Verfahren (engl. Dual-Energy-X-ray Absorptiometry), das auch in unserer Praxis zur Anwendung kommt.

Zur Untersuchung liegen Sie auf einer Untersuchungsliege. Die berührungsfreie Untersuchung dauert ca. 8 Minuten. Ein Auswertungsprogramm berechnet Ihren Knochenmineneralgehalt ,anschließend können Therapieempfehlungen ausgesprochen werden.

Weiterführende Informationen:

Ein Film dazu auf TV-Wartezimmer

Informationen des Dachverbandes der Ostheoporose Selbsthilfegruppen OSD e.v.

 

3- D Wirbelsäulenvermessung

Alternative zur Röntgenstrahlung

Die auf Lichtprojektion beruhende Methode der dreidimensionalen Wirbelsäulenvermessung ermöglicht die Bestimmung der Wirbelsäulenverhältnisse im Raum ohne Röntgenstrahlen.

Die Kombination aus Videotechnik und schneller Datenverarbeitung ermöglicht die berührungslose Vermessung des Rückens und der Wirbelsäule. Ein Computer berechnet den räumlichen Verlauf der Wirbelsäule und die Stellung des Beckens. Die Messung dauert nur wenige Sekunden.

Da die Untersuchung keinerlei Nebenwirkungen hat, kann sie grundsätzlich bei allen Patienten eingesetzt werden, auch bei Schwangeren, Kindern und Jugendlichen

Wir erhaltene Informationen über die gesamte Körperstatik und Haltung wie z.B. Wirbelsäulenkrümmung, Wirbelsäulenrotation und Becken -Fehlstellungen.Mit Hilfe dieser Technik ist es möglich, erforderliche Korrekturmaßnahmen während der Vermessung zu simulieren und deren Auswirkungen auf die gesamte Wirbelsäule optisch darzustellen.

So lassen sich gezielte Therapiekonzepte (z. B. bei chronischen Wirbelsäulenbeschwerden) entwickeln. Durch eine Korrektur einer Fehlstellung, z. B. durch einen Beinlängenausgleich (Absatzerhöhung) oder das Verwenden einer Aufbissschiene können muskuläre Fehlsteuerungen in der Wirbelsäule durch krankengymnastische Maßnahmen gezielter zu korrigieren.

Die hier beschriebene Behandlungsmethode ist eine moderne komplementärmedizinische Untersuchungsform. Sie gehört (noch) nicht zu den von der Schulmedizin allgemein anerkannten Diagnosemethoden, deshalb werden die Kosten in der Regel nicht von den gesetzlichen Krankenkassen übernommen.
Bei Privatversicherten empfiehlt sich ggf. die Einholung einer Kostenübernahme.
Die Einschätzung der Wirksamkeit des Verfahrens beruht auf dem Urteil der anwendenden Ärzte; sie wird teilweise von der Schulmedizin nicht geteilt.

Ein Film dazu auf TV-Wartezimmer