Unter Kinesiotaping (auch Kinesio-, K-Active-, Kinematic-, Chiro-, Pino- , Medi- oder K-Taping) versteht man eine Behandlungstechnik, bei der hochelastische Bunte Pflasterzügelverbände aus Baumwolle mit Elasthan ohne Medikamente auf die schmerzhafte Körperregionen nach vorgegebenen Regeln aufgebracht werden, um verschiedene Effekte zu erzielen.

Die Methode ist inzwischen ziemlich verbreitet, vor allem unter Sportlern. Sie soll Schmerzen lindern und die Durchblutung in den behandelten Körperregionen verbessern. Das Kinesiotaping zielt vor allem auf muskuläre Probleme, die verschiedene Folgebeschwerden nach sich ziehen können.

Es werden weniger Schonhaltungen eingenommen werden und schmerzhafte Verkrampfungen vermieden. Darüber hinaus bieten die Kinesiotapes dem Bewegungsapparat Unterstützung und lenken die Bewegungsrichtung. Durch die elastischen Eigenschaften schränken sie die Bewegungsmöglichkeiten jedoch nicht ein, so dass keine Versteifung oder Kontrakturen entstehen.

Angewendet wird Kinesiotaping zur Behandlung von:

  • Sportverletzungen, wie Muskelfaserrissen
  • Rückenschmerzen / Bandscheibenvorfällen
  • Verspannungsschmerzen
  • Gelenksschmerzen
  • Haltungskorrekturen
  • Überlastungssymptomen, wie Tennisellenbogen,Sehnenscheidenentzündungen oder Achillessehnenentzündungen

Kinesiotapes verbleiben zwischen einigen Tage und bis zu zwei Wochen auf der Haut.

Kinesiotaping Knie

Beschwerden im Bereich des Kniegelenks können die Lebensqualität und die körperliche Belastbarkeit stark einschränken. Kinesiotape soll gegen die unterschiedlichsten Beschwerden im Bereich des Knies helfen, Schmerzen lindern, und die Durchblutung stimulieren.

Die hier beschriebene Behandlungsmethode ist eine moderne komplementärmedizinische Therapieform. Sie gehört (noch) nicht zu den von der Schulmedizin allgemein anerkannten Behandlungen. Deshalb werden die Kosten in der Regel nicht von den gesetzlichen Krankenkassen übernommen.
Die Einschätzung der Wirksamkeit des Verfahrens beruht auf dem Urteil der anwendenden Ärzte; sie wird teilweise von der Schulmedizin nicht geteilt.

 

weiterführende Information

Ein Film dazu auf TV-Wartezimmer

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