Osteopathische Behandlung

Die ärztliche Osteopathie stellt eine alternative Therapie zur herkömmlichen orthopädischen Schulmedizin dar. Es handelt sich um eine Therapie des Bewegungsapparats unter Berücksichtigung eines ganzheitlichen Ansatzes. Man unterscheidet bei der ärztlichen Osteopathie verschiedene Gebiete, die ursächlich für Störungen im Bewegungsapparat verantwortlich sein können und in die Therapie eingebunden werden: Parietale Osteopathie; Viszerale Osteopathie; Kranio-Mandibuläre Dysfunktion; Kranio-Sakrale-Therapie.
Auf die Analyse von Funktionsstörungen im Bewegungsapparat folgt eine gezielte Therapie dieser Funktionsstörungen und mit dem Ziel, die Selbstheilung des Menschen zu fördern.
Ergänzt wird die Osteopathie mit dazu komplementären Methoden, wie z.B. die Atlas-Therapie nach Arlén und Akupunktur/Akupressur.
Die Osteopathie findet Anwendung bei folgenden Funktionsstörungen:
-Rezidivierende und persistierende Schmerzen im Bewegungsapparat 
-Kopfschmerzen
-Schwindel
Bei Säuglingen  wird die Osteopathie mit der Atlas-Therapie nach Arlén kombiniert und kommt bei Schädelabflachungen durch einseitige Kopfhaltung ( KISS-Syndrom= Kopfgelenk-Induzierte-Symmetrie-Störung und TAS=Tonus-Asymetrie-Störung), insbesondere nach Kaiserschnitt- und Saugglocken-Entbindungen zur Anwendung.

Hierbei verzichten wir auf Röntgen-Untersuchungen der Kopfgelenke!

Die Therapie selbst geschieht ausschließlich mit den Händen.

Wir weisen höchste Ausbildungsstandards als geprüfter Ärztlicher Osteopath mit der Bezeichnung M.DO. ( Medical Doctor of Medicin) der Deutschen Gesellschaft für Chirotherapie und Osteopathie (DGCO), sowie als geprüfter Atlas-Therapeut und Manuelle Medizin bei Kindern ( ÄMKA = Ärztegesellschaft für Manuelle Kinderbehandlung und Atlastherapie e.V. ) auf.

Da die hier beschriebenen Behandlungsmethode ein modernes komplementärmedizinisches Therapieverfahren ist, wird die Osteopathie von den gesetzlichen Krankenkassen nur zum Teil vergütet. Die privaten Krankenkassen übernehmen die Behandlungskosten in der Regel. Ärzte rechnen die osteopathischen Leistungen nach der Gebührenordnung für Ärzte (GOÄ) ab.

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Arthrosetherapie mit synthetischer Gelenkflüssigkeit (Hyaluronsäure)

Die Hyaluronsäure ist ein Hauptbestandteil der Gelenkflüssigkeit und wirkt als Schmiermittel bei allen Gelenkbewegungen. Sie kann zum einen den Reibungswiderstand auf ein Minimum reduzieren und zum anderen bei extremen Bewegungen Haftungsstabiltät geben.

Die Hyaluronsäure ist weiterhin Grundbaustoff des Knorpels. Ohne Hyaluronsäure ist kein fester und somit kein stabiler Knorpel möglich. Geschädigter, minderbelastbarer Knorpel kann durch eine gezielte Hyaluronsäuregabe wieder stabilisiert und die Belastbarkeit gesteigert werden.

Die von unseren Patienten erlebte Wirksamkeit der Behandlung reicht von vollständiger Beschwerdefreiheit bis zu nur einer geringen Verbesserung. Der größte Teil der Patienten profitiert von dieser Anwendung jedoch deutlich, weshalb wir eine Hyaluronsäuretherapie im Anfangs- und Mittelstadium empfehlen.

Mit einer dünnen Nadel wird Hyaluron quasi als Gelenkschmiere in verschlissene (Arthrose) Gelenke (z.B. Knie, Hüfte, Großzehe, Daumensattel) eingebracht. Es schmiert die Gelenke, schützt den Knorpel vor Abrieb und puffert Stöße ab.  Zusammen mit dem Gelenkknorpel bildet die Gelenkflüssigkeit eine Art Stoßdämpfer.
Die Wirksamkeit beträgt je nach Patient und Produkt für ein bis mehrere Jahre und kann jederzeit wiederholt werden. Um die gewünschte Wirkung zu erzielen sind in der Regel 5 (große Gelenke) oder 3 (kleine Gelenke) Injektionen.erforderlich.

Die hier beschriebene Behandlungsmethode ist eine moderne komplementärmedizinische Therapieform. Sie gehört (noch) nicht zu den von der Schulmedizin allgemein anerkannten Behandlungen. Deshalb werden die Kosten in der Regel nicht von den gesetzlichen Krankenkassen übernommen.
Die Einschätzung der Wirksamkeit des Verfahrens beruht auf dem Urteil der anwendenden Ärzte; sie wird teilweise von der Schulmedizin nicht geteilt.


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Injektionen der kleinen Wirbelgelenke u. Nervenwurzelbehandlung unter CT (PRT)

Bei Beschwerden wie Bandscheibenvorfällen, die Druck auf Nerven im Halswirbel- oder Lendenwirbelbereich erzeugen, wird eine Injektion an die vorgewölbte, krankhaft veränderte Bandscheibe gesetzt. Durch Verwendung der Computer-Tomografie zur exakten Positionierung der Injektionsnadel ist dieses Verfahren sehr präzise und mögliche Injektions-Risiken werden minimiert.

Das Verfahren wird Peri-Radikuläre-Therapie (PRT = Nervenwurzel-Umflutungs-Therapie) genannt.

Die ambulante Therapie dauert etwa 15 Minuten und der Patient kann nach einer Kontrollzeit selbstätig die Praxis verlassen.

Da die hier beschriebenen Behandlungsmethode ein modernes komplementärmedizinisches Therapieverfahren ist, das (noch) nicht zu den allgemein anerkannten Methoden im Sinne einer Anerkennung durch die Schulmedizin gehört werden die Behandlungskosten nicht von den gesetzlichen Krankenkassen übernommen. Bei den privaten Krankenkassen empfiehlt sich eine vorherige Kostenübernahme abzuklären.

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Stoßwellen – Behandlung

Die fokussierte Stoßwellen-Behandlung kommt zum Einsatz bei chronischen Sehnen- und Sehnenansatzschmerzen, also Beschwerden wie:

  • Tennisellenbogen
  • Fersensporn
  • Achillessehnenverschleiß
  • Kalkschulter
  • Hüftverkalkung
  • Kniescheibensehnen-Beschwerden
  • Schleimbeutelentzündungen (Hüfte/Schulter/Kniescheibenspitze)
  • Falschgelenkbildung nach Brüchen

Die extracorporale Stoßwellen-Therapie wurde ursprünglich sehr erfolgreich bei der Nieren-, Harn- und Gallensteinbehandlung eingesetzt. Sie kann auch in der Orthopädie erfolgreich zur Behandlung von Sehnen- und Sehnenansatzschmerzen eingesetzt werden.

Schallwellen mit hoher Energie die außerhalb des Körpers erzeugt werden, werden mittels eines Stoßwellen-Applikatorswerden durch den Arzt gebündelt (fokussiert) auf das erkrankte Körperteil gelenkt, in das Gewebe eingebracht und erzeugen dort eine massive Stoffwechselerhöhung. So werden in Weichteilstrukturen Heilungsprozesse in Gang gebracht. Die Haut wird dabei nicht verletzt, Operationen können vermieden werden.

Die Stoßwellen-Therapie wird üblicherweise mit 3-6 Behandlungen  über einen Zeitraum von 2 Wochen durchgeführt und dauert jeweils ca. 10 Minuten.

Die hier beschriebene Behandlungsmethode ist eine moderne komplementärmedizinische Therapieform. Sie gehört (noch) nicht zu den von der Schulmedizin allgemein anerkannten Behandlungen. Deshalb werden die Kosten in der Regel nicht von den gesetzlichen Krankenkassen übernommen.
Bei Privatversicherten empfiehlt sich ggf. die Einholung einer Kostenübernahme.
Die Einschätzung der Wirksamkeit des Verfahrens beruht auf dem Urteil der anwendenden Ärzte; sie wird teilweise von der Schulmedizin nicht geteilt.


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Akupunktur

Gemäß der Traditionell Chinesischen Medizin (TCM) wird der Körper von Energiebahnen durchzogen, die blockiert sein können. Als Ursachen kommen klimatische Bedingungen, unausgewogene Ernährung, Verletzungen, und emotionale Gründe (Stress, verdrängte Wut, Trauer, Angst) in Betracht.

Schmerzzustände an Bewegungsapparat, Muskulatur, Kopf, Tennisellenbogen, Fersensporn, Hexenschuss, Muskelverkürzungen, Muskelzerrungen, Kopfschmerzen, Nacken- und Rückenschmerzen können als Einsatzfelder der Akupunktur in Betracht kommen.

Ebenso Neurologische Störungen, wie Neuralgien, Schwindel, Tinnitus, Koordinationsstörungen oder Lähmungserscheinungen. Darüber hinaus können Allergien, Asthma, Bronchitis, Heuschnupfen, chronische Infektionen, Ohrgeräusche, Stirn- und Nebenhöhlenprobleme und Erschöpfungszustände behandelt werden.

Untersuchungen zeigen, dass es während der Akupunktur zu einer Steigerung des Niveaus von Serotonin und Endorphin (körpereigene schmerzstillende Substanzen) im Körper kommt. Deren verstärkte Ausschüttung bedingt, dass der Patient weniger oder keine Schmerzmittel mehr benötigt.

An bestimmten Punkten des Körpers werden die dünnen Akupunkturnadeln platziert, wo sie etwa 20-30 min verbleiben und ihre heilsame Wirkung entfalten, während Sie sich auf einer Liege entspannen.

Die Behandlung ist in der Regel schmerzfrei.

Obwohl die hier beschriebenen Behandlungsmethode ein komplementärmedizinisches Therapieverfahren ist, das (noch) nicht zu den allgemein anerkannten Methoden im Sinne einer Anerkennung durch die Schulmedizin gehört, werden die Leistungen unter bestimmten Vorrausetzungen (z.B. Kniegelenksarthrose oder andauernden Rückenschmerzen) inzwischen auch von gesetzlichen Krankenkassen übernommen.

 
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Schmerzbehandlung mit elastischen Klebebändern (Kinesiotaping)

Unter Kinesiotaping (auch Kinesio-, K-Active-, Kinematic-, Chiro-, Pino- , Medi- oder K-Taping) versteht man eine Behandlungstechnik, bei der hochelastische Bunte Pflasterzügelverbände aus Baumwolle mit Elasthan ohne Medikamente auf die schmerzhafte Körperregionen nach vorgegebenen Regeln aufgebracht werden, um verschiedene Effekte zu erzielen.

Die Methode ist inzwischen ziemlich verbreitet, vor allem unter Sportlern. Sie soll Schmerzen lindern und die Durchblutung in den behandelten Körperregionen verbessern. Das Kinesiotaping zielt vor allem auf muskuläre Probleme, die verschiedene Folgebeschwerden nach sich ziehen können.

Es werden weniger Schonhaltungen eingenommen werden und schmerzhafte Verkrampfungen vermieden. Darüber hinaus bieten die Kinesiotapes dem Bewegungsapparat Unterstützung und lenken die Bewegungsrichtung. Durch die elastischen Eigenschaften schränken sie die Bewegungsmöglichkeiten jedoch nicht ein, so dass keine Versteifung oder Kontrakturen entstehen.

Angewendet wird Kinesiotaping zur Behandlung von:

  • Sportverletzungen, wie Muskelfaserrissen
  • Rückenschmerzen / Bandscheibenvorfällen
  • Verspannungsschmerzen
  • Gelenksschmerzen
  • Haltungskorrekturen
  • Überlastungssymptomen, wie Tennisellenbogen,Sehnenscheidenentzündungen oder Achillessehnenentzündungen

Kinesiotapes verbleiben zwischen einigen Tage und bis zu zwei Wochen auf der Haut.

Kinesiotaping Knie

Beschwerden im Bereich des Kniegelenks können die Lebensqualität und die körperliche Belastbarkeit stark einschränken. Kinesiotape soll gegen die unterschiedlichsten Beschwerden im Bereich des Knies helfen, Schmerzen lindern, und die Durchblutung stimulieren.

Die hier beschriebene Behandlungsmethode ist eine moderne komplementärmedizinische Therapieform. Sie gehört (noch) nicht zu den von der Schulmedizin allgemein anerkannten Behandlungen. Deshalb werden die Kosten in der Regel nicht von den gesetzlichen Krankenkassen übernommen.
Die Einschätzung der Wirksamkeit des Verfahrens beruht auf dem Urteil der anwendenden Ärzte; sie wird teilweise von der Schulmedizin nicht geteilt.

 

weiterführende Information

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Artikel auf “gesundheit-aktuell.de”

Pulsierende Signaltherapie (Magnetfeldbehandlung)

PST Magnetfeldsignale wirken über eine Spule auf die erkrankten Körperteile.

Die Hersteller sowie zahlreiche Schulmediziner gehen davon aus, dass die elektromagnetischen Signale bzw. Impulse der PST, die in unterschiedlicher Stärke, Dauer und Häufigkeit auf das menschliche Bindegewebe, wie z.B. Knorpel, Sehnen und Bänder einwirken dafür sorgen, daß sich zwischen den Zellen elektrische Ströme aufbauen  und der gestörte Informationsaustausch zwischen ihnen wieder hergestellt wird. Gesunde Zellen sollen so gestärkt werden und kranke Zellen sich erholen, um danach wieder normal arbeiten zu können.

Der gestörten körpereigenen Reparations-/ Regerationsmechanismus im Bindegewebe soll angeregt werden.

Behandelt werden können:

  • Schulter, Ellenbogen, Hand
  • Hals und Nacken
  • Knie
  • Hüfte und Wirbelsäule

Es wird eine positive Reaktion zum Beispiel im Sinne einer Bewegungsverbesserung und/oder einer Schmerzreduktion zum Beispiel ggf. bei, Gelenkverschleiß (Arthrose), Erkrankungen der Weichteile, Sportverletzungen, Rückenschmerzen, Fibromyalgie und/ oder Osteoporose erwartet.

Während der 60-minütigen Behandlung liegen Sie bequem.

Die hier beschriebene Behandlungsmethode ist eine moderne komplementärmedizinische Therapieform. Sie gehört (noch) nicht zu den von der Schulmedizin allgemein anerkannten Behandlungen. Deshalb werden die Kosten in der Regel nicht von den gesetzlichen Krankenkassen übernommen.
Bei Privatversicherten empfiehlt sich ggf. die Einholung einer Kostenübernahme.
Die Einschätzung der Wirksamkeit des Verfahrens beruht auf dem Urteil der anwendenden Ärzte; sie wird teilweise von der Schulmedizin nicht geteilt.